23 | 03 | 2019

Volleyball

Meldungen aus der Abteilung Volleyball

Volleyball Heimspiel Termine

aktuelle Heimspiele der Volleyball Mannschaften:

Datum Mannschaft Gast
16.12.2018 Damen 2 (BOL) DJK Freigericht, Martin-Luther-Schule, Hanau
19.01.2019 Herren (BL) Rodheim
19.01.2019, 20 Uhr Damen 1 (OL) VFL Marburg
16.02.2019, 19 Uhr Damen 1 (OL) TV Waldgirmes 2
23.02.2019, 15 Uhr Damen 2 (BOL) SF Blau-Gelb Marburg / VBC Büdingen
23.02.2019, 15 Uhr Herren (BL) TV Kesselstadt / TG Hanau 3
09.03.2019, 19 Uhr Damen 1 (OL) FSV Bergshausen
23.03.2019, 19 Uhr Damen 1 (OL) USC Gießen

Alle Spiele finden in der Sporthalle der Hessen-Homburg-Schule, Am Schwellenlager, in 63452 Hanau statt.

Für Speis und Trank ist gesorgt!

Trainingszeiten

   

Damen 1 - Oberliga
Mittwoch   19:45 - 21:45  Hessen-Homburg Sporthalle
Freitag 19:45 - 21:45 Hessen-Homburg Sporthalle
Damen 2 -  Bezirksoberliga
Mittwoch 20:00 - 22:00 Hessen-Homburg Sporthalle
Freitag 20:00 - 22:00 Hessen-Homburg Sporthalle
Herren - Bezirksliga
Dienstag 20:00 - 22:00  Hessen-Homburg Sporthalle
Freitag  20:00 - 22:00  Hessen-Homburg Sporthalle

Trotz Niederlage die Meisterschaft geholt

In einem spannenden Spiel unterlagen wir am Samstag Abend etwas unglücklich der 2. Damenmannschaft des SSC Bad Vilbel.

Nachdem der erste Satz hauchdünn mit 25:23 gewonnen werden konnte, legten wir im 2. Durchgang einen Zahn zu und sicherten uns den letztendlich Meisterschaft entscheidenden Punkt beim 25:15.

In Satz 3 gedanklich schon bei der Meisterfeier angekommen, reichte eine 19:10-Führung nicht, um den Sieg nach Hause zu holen. Die zuvor so stabile Annahme wackelte zusehends und auch die Abwehrarbeit ließ an Genauigkeit zu wünschen übrig. So konnte durch die Folgeaktionen nur noch selten Druck auf abwehrstarke Gastgeberinnen ausgeübt werden, die immer öfter die langandauernden Ballwechsel für sich entschieden. 25:22 aus Vilbeler Sicht kämpften sich die Hausherrinnen in die Spielverlängerung.

Satz 4 begann ausgeglichen. Jedoch haderten wir - mal wieder - mit fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsgerichts. Zur Satzmitte hin erspielte Vilbel sich einen Vorsprung, den wir nicht mehr aufholen konnten und somit den Satz 19:25 abgeben mussten.

Volleyball Damen 1 trotz Niederlage Meister Oberliga
Volleyball Damen 1 trotz Niederlage Meister Oberliga


Also gab es die Entscheidung im Tie-break. Begonnen mit 0:3 Rückstand - davon "nur" 2 Punkte durch Fehlentscheidungen der 1. Schiedsrichterin für Vilbel gewertet, die irgendwie blind für Blockberührungen der Gastgeberinnen zu sein schien - wurden beim 4:8-Rückstand die Seiten gewechselt. Leichter Unmut unsererseits führte zu nun wieder aggressiveren Angriffs- und Blockaktionen, die uns mit 13:10 in Führung brachten. Leider schafften wir es nicht die insgesamt 3 Spielbälle zu nutzen. Gleichermaßen war auf Vilbeler Seite die Angst vorm Fehlermachen erkennbar, die ebenfalls ihre Chancen zum Spielgewinn nicht nutzten.
Zur bittersten Niederlage der Saison wurde dieses Spiel jedoch erst, als die 1. Offizielle unseren Angriffspunkt, der vom Block deutlich touchiert ins Aus segelte zugunsten der Heimmannschaft wertete und keine Berührung gesehen haben wollte. Die Vilbelerinnen natürlich auch nicht. Wir waren kurzzeitig fassungslos.
Sei's drum, für den Spielgewinn hatten die Gastgeberinnen hart gekämpft und wir hätten ihn auch gegönnt, wenn er nicht durch eine Summe von Fehlentscheidungen zustande gekommen wäre.

"Hätte, hätte, Fahrradkette..." war jedoch schnell vergessen als uns die Gießener Damen am Sonntag Nachmittag wohlgesonnen waren, indem sie den als einzige Mannschaft in Podiumsreichweite befindlichen Auerbachern 2 Punkte abknöpften und uns so nachträglich einen Spieltag vor Saisonende zur Meisterschaft verhalfen.

Daher können wir nun am kommenden Samstag befreit im Spitzenspiel gegen den derzeit zweitplatzierten USC Gießen aufspielen und hoffen auf ein spannendes Match!

Abwehrduell in 4 Akten

Am gestrigen Samstagabend trafen wir im vorletzten Heimspiel der Saison auf die Elfen des FSV Bergshausen.
Satz 1 startete dann auch recht spektakulär mit einem Kampf um Punkt 1, der gefühlte 46 Netzüberquerungen andauerte und alle Beteiligten ziemlich zum Schnaufen brachte - mit dem glücklicheren Ende für die Heimmannschaft. Punkt 2 dauerte immerhin nur noch 25 Netzüberquerungen - diesmal mit dem besseren Ende für die Gäste - und ließ erahnen, dass dies ein abwehrstarkes Spiel werden würde.
Es galt für uns umzusetzen, was im letzten Spiel nicht so recht klappen wollte, und daher in den vergangenen 2 Wochen besonders trainiert worden war: mutigere Aufschläge und eine beweglichere Abwehr. Beides schien zu Spielbeginn gut zu funktionieren und beim Stand von 9:3 hatten wir bereits 4 Punkte durch Aufschläge erzielt. Auch in der Abwehr waren alle bei der Sache, nicht umsonst dauerten die Spielzüge so lang. Es mangelte jedoch am Angriffsdruck und machte es schwer gegen abwehrstarke Bergshäuserinnen den Ball auf den Boden zu bringen. Dennoch klappte auch das im weiteren Satzverlauf gerade über die Außenposition immer besser und bescherte uns den 25:17-Satzgewinn.

Satz 2 - was soll man dazu schon sagen - verlief eben wie der typische 2. Satz der 1. Damenmannschaft des TSV 1860 Hanau: Unsere Angriffe wurden nachlässiger, was die Gegner besser ins Spiel finden ließ und schließlich zur Satzmitte hin zu einem 14:20-Rückstand unsererseits führte, den wir nicht mehr aufholen konnten. Gerade über die Mittelblockerposition lief an diesem Tag kaum etwas zusammen und mehrere Spielerinnen haderten mit ihrer eigenen Leistung. Vollkommen zurecht ging dieser Satz mit 17:25 an die Elfen.

TSV Hanau Damen 1 - Heimspiel Bergshausen
TSV Hanau Damen 1 - Heimspiel Bergshausen



Satzpause. "Körpersprache, Mädels, Körpersprache!", waren die Worte unseres Trainergespanns, wussten wir doch aus dem letzten Spiel welche Auswirkung dieses entscheidende Detail auf dem Spielfeld für den Gegner haben kann. Dabei unterstützten uns die anwesenden Zuschauer gestern tatkräftig, in dem sie jeden noch so unspektakulären Punkt lautstark bejubelten - ein großes Dankeschön dafür! - und uns damit wieder nach vorne pushten.
Dennoch haderten wir in den Sätzen zwei und drei wie schon am letzten Spieltag mit dem 1. Schiedsrichter, der gleich 3 unserer Punkte über die Mitte durch Fehlentscheidungen für den Gegner wertete. "Schiri-wir-wissen-wo-dein-Auto-steht!"-Rufe nützten in dem Fall nichts, war der 1. Offizielle mit seinen 15 Jahren wohl noch nicht im Besitz eines Führer- geschweige denn Fahrzeugscheins - und wurden daher unterlassen. Also besannen wir uns beim 8:12-Rückstand in Satz 3 wieder auf unsere Stärken. Mit Isa am Aufschlag, die gestern auch im Angriff einen Sahnetag hatte, egalisierten wir den Rückstand. Beim 18:16 erkämpften wir uns zum ersten Mal eine 2-Punkte-Führung und strichen mit dem 25:21 unseren 1. Zähler auf dem Punktekonto ein.

Das Motto für Satz 4 war glasklar: Keinen zweiten 2. Satz! Und so setzten wir die Gäste gleich zu Satzbeginn mit starken Aufschlägen unter Druck und spielten eine 10:3-Führung heraus. Zwar ließen wir die Bergshäuserinnen zwischenzeitlich noch einmal punktemäßig auf Tuchfühlung gehen. Dennoch war dieser 4. Satz durch gute Block-und Abwehraktionen zu keiner Zeit in Gefahr und wurde schließlich mit 25:18 beendet.

Alles in allem war dies kein überragendes Spiel unsererseits, obwohl wir die Defizite des Naurod-Spiels ganz klar ausmerzen konnten. Dennoch haben wir 3 Pflichtpunkte geholt, sodass wir nächste Woche in Bad Vilbel theoretisch die Meisterschaft einen Spieltag vor Saisonende perfekt machen können.
Kommt vorbei und unterstützt uns!

 

Niederlage im letzten Moment abgewendet

Am vergangenen Samstagabend trafen wir in einer nervenaufreibenden Begegnung auf die Damen der TG Naurod.
Mit 11 Mann war unser Kader zahlenmäßig genauso gut aufgestellt wie der der Gastgeberinnen.
Wir begannen im 1. Satz unkonzentriert in allen Spielelementen und leisteten uns zu viele einfache Fehler. Während vor Spielbeginn beim Aufschlag-Annahme alle zu 100 Prozent bei der Sache waren und jeder noch so verloren geglaubte Ball gekratzt wurde, schien unsere Abwehr mit Spielanpfiff in Schockstarre verfallen zu sein. Dazu gesellten sich im weiteren Spielverlauf gravierende Annahmeprobleme, sodass wir beim Stand von 13:20 unsere 2. Auszeit nahmen. Im Anschluss packten wir zwar einige Schippen drauf und egalisierten den deutlichen Rückstand, gingen anschließend sogar in Führung. Allerdings gelang es uns nicht, den Satzball beim 24:23 zu verwandeln. Naurod nutzte diese Situation konsequent aus und verbuchte Satz 1 mit 24:26 aus unserer Sicht - auch Dank einiger Entscheidungen des sympathischen 1. Schiedsrichters, der keinen besonderen Wert auf Technik legte - auf das heimische Konto.

In Satz 2 vertieften wir unsere Freundschaft zum 1. Offiziellen durch weitere anregende Konversationen. Unsere Annahmeprobleme erreichten darüber hinaus gleich zu Satzbeginn ihren Höhepunkt. Janine kam für Isa, um die Annahme zu stabilisieren. Allerdings schafften wir es nicht, in unseren Angriffsrhythmus zu finden. Maike wurde für Jana eingewechselt und übernahm mit großer Freude die Aufgabe der Gesprächspartnerin des 1. Schiedsrichters. Unser Rückstand wuchs sehr schnell auf 10 Punkte und mehr an, da wir es trotz mehrfacher Ansprache in den Auszeiten nicht schafften, unsere Abwehr entsprechend umzustellen. 12:25 für Naurod nach 19 Minuten.
Naurod war nun heiß auf einen Dreier, der sich so unerwartet in greifbarer Nähe befand.
Und wir waren sauer. Richtig angepisst. Von unserer eigenen Leistung. Und vom 1. Offiziellen, der vor und nach jedem Satz in einer aggressiven Art und Weise, die seinesgleichen sucht, mit irgendwelchen Karten drohte.
Jetzt lag es an uns allein, die sich anbahnende Nullnummer abzuwenden. Also nochmal alle Kräfte mobilisiert und ab ging es in den 3. Satz. Anfangs Kopf an Kopf konnte Naurod zur Satzmitte hin einen 6-Punkte-Vorsprung aufbauen. Doch wir ließen uns nicht erschüttern und kämpften uns mit einer konsequenteren Abwehr und starken Angriffen wieder heran. Jedoch schien der 1. Schiedsrichter etwas dagegen zu haben und erfüllte seine Aufgabe wie man es von einem Unparteiischen erwartet: Jede kritische Situation wurde zugunsten der Heimmannschaft gewertet, Bälle der Gastgeber, die im Aus landeten, wurden drin gegeben und Blocktouchs der Gastgeberinnen wurden ignoriert. So langsam traten der ein oder anderen Spielerin von uns die Zornestränen in die Augen ob dieser geballten Ungerechtigkeit. Zwei weitere einfache Fehler unsererseits führten dann beim 23:24 zum ersten Matchball von Naurod. Doch weder diesen, noch die zwei folgenden Chancen zum Spielgewinn konnten durch die Gastgeberinnen genutzt werden. Wir hingegen verwandelten unseren ersten Satzball zum 28:26-Satzgewinn. Verlängerung beantragt. Seitenwechsel. Vom Schiedsrichterstuhl wieder Drohungen mit gelben Karten während des Seitenwechsels.
Angestachelt davon fanden wir in unser Spiel. Sichere Annahmen, druckvolle Angriffe und gute Blockaktionen ließen den Nauroder Damen nicht viel Raum für Punkte. Doch dann der Schock beim 11:10: Therres - zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Angreiferin - musste verletzt vom Feld und konnte aufgrund von Knieproblemen nicht mehr weiterspielen. Da der 1. Offizielle schon seit dem Seitenwechsel nichts mehr zu motzen hatte, fand er nun in Therres, die hinter der Auswechselbank auf dem Boden lag, sein nächstes Ziel. Bis endlich geklärt wurde, was genau das Problem dieses Mal war, vergingen mehrere Minuten und das Verletzungspech gepaart mit der Spielverzögerung drohte uns aus dem Spielrhythmus zu bringen. Doch Naurod startete mit einem Fehlaufschlag in die 2. Hälfte des 4. Satzes und nach dem Motto "jetzt erst Recht" rissen wir das Spiel mit aggressiven und variablen Angriffen wieder an uns. 25:18 und unser erster Punkt des Abends war um 21:49 Uhr verbucht.

Der Tie-break startete suboptimal aus unsere Sicht. Nach dem 6:8-Rückstand beim Seitenwechsel baute Naurod die Führung zum 10:7 aus. Da aber - zu Naurods Ungunsten - Kampfgeist und Nervenstärke zu unseren Vorzügen gehören, spielten wir uns wieder heran und prügelten den Gastgeberinnen die Bälle um die Ohren. Den ersten Matchball beim 14:12 noch vergeben, machten wir im folgenden Side-out den Sack zu und tüteten Punkt Nr. 2 ein.
Die Freude war gerade aufgrund der widrigen Umstände dieses Spielverlaufs so groß wie selten und gefeiert wurde dann in der Ecke von Therres' Krankenlager, in der auch das erschöpfte, aber glückliche Siegerfoto entstand.
Das kommende Wochenende ist für uns spielfrei - wahrscheinlich um unsere Nerven zu beruhigen - ehe es am 9. März zu Hause gegen den FSV Bergshausen wieder auf Punktejagd geht.
Kommt vorbei!

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