21 | 05 | 2019

Wandern

02.12.2015 Vorweihnachtlicher Glanz bei den Wanderern

Vorweihnachtlicher Glanz bei den Wanderern

Wenn der Vorstand zur Jahresabschlussfeier (ist ja eigentlich die Weihnachtsfeier!) ruft, kommen alle Wanderer. So auch dieses Jahr - bis auf zwei Entschuldigte waren alle gekommen.

Dieter Neidhardt

Dieter Neidhardt freute die Anwesenheit des 1. Vorsitzenden des Gesamtvereins Uwe Niemeyer und auch der Kassiererin Elvira Völker. Besonders gefiel ihm, dass Henner Müller auch da war, der sich nach schwerer Krankheit wieder „berappelt“ hat und einen gut erholten Eindruck hinterließ. Auch Hans Auth gratulierte er zu seinem 80. Geburtstag nachträglich. Zum Ende seiner Rede begrüßte er die neuen Mitglieder namentlich. Diese 5 Wanderer sind mitgliederzahlbezogen Balsam auf die Seele des Wandervorsitzenden. Danach „entließ“ Dieter Neidhardt seine Wanderer zum Essen.



Mit Kürbissuppe, Rinderroulade an gemischtem Gemüse mit Kartoffelbrei und einem Nachtisch von der Sorte: „könnte noch einen vernaschen“.

Auch Uwe Niemeyer richtete seine Grußworte an die Wanderer. Er freute sich über die Einladung, gerade weil er gerne hier her kommt. Darüber hinaus „genießt“ er immer die Weihnachtsgeschichte von Götz Wachs. Der Gesamtvereinsvorsitzende dankte den Wanderern für ihre nimmermüden Einsätze und die Bereitschaft zu helfen, wenn Not am Mann ist.

Bevor Götz Wachs seine Weihnachtsgeschichte vortrug, bedauerte Dieter Neidhardt, dass es eine 2. Weihnachtsgeschichte diesmal nicht gab. Leider ist Annelore Lapp gesundheitlich so beeinträchtigt, dass sie sich entschuldigen lassen musste.

Götz Wachs

Dann endlich durfte Götz Wachs beginnen. Ein Bierglas ersetzte den Halter für das Mikrofon, was den Vortrag in keiner Weise beeinträchtigte.
Auf der Reise durch Italien – er wollte Weihnachten zu Hause sein – wurde Castella Mora mit 9 Stunden Verspätung erreicht. Kein Bus und kein Zug fuhren mehr. Auch mit dem Auto war es nicht zu schaffen. Da sprach ihn ein älterer Herr an, warum er so traurig sei. Er schaute wieder zu den Bergen, hinter denen Monte San Angelo – sein Ziel - lag. Der ältere Herr nahm ihn mit bis zu einem Platz und bedeutete, dass er hier warten solle. Die Zeit erschien endlos (wie es beim Warten nun mal ist) bis ein Wagen auftauchte. Er verabschiedete sich vom älteren Herrn und setzte sich in den Wagen. Der Fahrer blickte und reagierte nur mürrisch. Während der Fahrt dann ein Schrei und ein dunkler Schatten auf der Straße. Der Fahrer fluchte, als er den Erdrutsch sah. Sie saßen fest. Er räumte die Steine mit bloßen Händen beiseite. Dann half ihm der Fahrer bis nur noch ein richtiger Brocken überblieb. Doch mit einer Winde schafften sie auch das letzte Hindernis und erreichten dann auch wieder die Asphaltstraße. Kurz darauf standen sie vor dem Haus seiner Familie. Er verabschiedete sich von dem Fahrer, als würden sie sich schon ewig kennen. Als er die Tür zum Haus öffnete, begannen die Glocken zu läuten.
Im weiteren Verlauf des Abends ergriff Dieter Neidhardt nochmals das Mikrofon. Er sprach die 5-Tages-Fahrt an, die nächstes Jahr vom 08. – 12.06.2016 nach Pottenstein in die Fränkische Schweiz führt. Heiner Zieres, Edgar Gauck und Dieter Neidhardt haben schon viel Vorarbeit geleistet. Der Bus und das Hotel sind fix, der Preis für den Ausflug steht ebenfalls fest. Und das Programm ebenso mit Mittwoch als Anreisetag, Donnerstag und Samstag als Wandertage, der Tagestour am Freitag und der Rückfahrt am Sonntag.
Er nannte auch noch einmal alle in diesem Jahr geehrten Wanderer mit Heinrich Zieres für 400 Wanderungen, Renate Riethmann und Dieter Neidhardt mit 300 Wanderungen inkl. einer Plakette aus Gold, Frieda Diehl für 200 Wanderungen mit einer Nadel aus Gold und eingravierter Zahl 200, sowie Peer Hidde für 150 Wanderungen ebenfalls mit Nadel aus Gold und einer eingravierten 150.

Charlotte Dostert

Natürlich durfte der Hinweis auf Charlotte Dostert nicht fehlen, die vor gut einer Woche mit dem Sebastian-Bache-Pokal geehrt wurde. Grundlage der Ehrung war Ihre Lebensleistung in der Wanderabteilung. Seit Gründung der Abteilung hat sie bei max. 3 Wanderungen gefehlt. Dieter Neidhardt hat mal die Kilometer aller ihrer Wanderungen addiert und kam auf fast 7.000 km. Dann soll mal einer von Frankfurt bis nach Nepal Wandern, um mit der „Kilometerfresserin“ gleichzuziehen. Und als ganz wichtiges Kriterium: ihre menschliche Einstellung und Bereitschaft zu helfen, wenn es notwendig ist.

Es war ja irgendwie komisch, aber einigen gingen an diesem Abend "ein Licht auf" und sie wurden in den Kreis der Erleuchteten aufgenommen.

Dieter Neidhardt

Dieter Neidhardt...

Gudrun Neidhardt

... seine Frau Gudrun...

Norbert Engel

... und Norbert Engel

Anmerkung: Man möge dem Chronisten "diesen Schlenker" verzeihen.