Lange Anfahrt und wenig Ausbeute

Lange Anfahrt und wenig Ausbeute

Voller Tatendurst machten sich 11 Hanauer Volleyballer auf den Weg nach Stadtallendorf. Optimal vorbereitet mit Kuchen, dem Nach-dem-Spiel-Bier und ausreichend Motivation schaute man sich zunächst die Begegnung zwischen den bislang ungeschlagenen jungen Biedenkopfer Team und Stadtallendorf an. Überraschend verlor Biedenkopf 0:3.

Die Hanauer starten mit Marek Wanior in der Mitte und Jacek Iwanowski, die im Training gute Leistung zeigten. Der TSV Hanau startete nervös und lag schnell mit 2:7 Punkte hinten. Dank der Motivationsrede von Coach Jörg Scholz (Scholle) sammelte sich Hanau und konnte dann auf 6:7 verkürzen. Leider konnte diese Leistung nicht konstant abgerufen werden, so dass die Gastgeber wieder auf 7:13 davon zogen. Mit Kampfgeist und Einsatz hatten die Hanauer bei 25:24 sogar einen Satzball. Durch Eigenfehler verlor man den ersten Satz aber noch mit 26:28.

Im Satz 2 schlichen sich zunehmend Eigenfehler ein. Die Angriffe über die Außenpositionen zwei und vier führten nicht zu direkten Punkten. Stadtallendorf konnte immer wieder aufbauen und warten, bis die Hanauer den Fehler selbst verursachten. Corin Lodderstedt in der Mitte konnte mit wuchtigen Angriffen immer wieder für Punkte für Hanau sorgen. Am Ende reichte es aber nur für einen 16:25 Satzverlust.

Der dritte Satz gestaltete sich bis zum 19:19 sehr ausgeglichen. Die Annahme der Hanauer kam präziser zum Zuspiel und ermöglichte einen besseren Aufbau. Am Ende hatten die Gastgeber mit 21:25 die Nase vorn.

Letztendlich verbockten Hanauer Eigenfehler ein besseres Ergebnis.
Bis zum nächsten Spieltag in 14 Tagen in Hartenrod müssen die Hanauer die Eigenfehler abstellen. Das Trainergespann Marcus Ubrig und Markus Grutzeck sind zuversichtlich mit dem neu zusammengestellten Spielerkader um Zuspieler Sebastian Bubl ein schlagkräftiges Team zu formen, dass auch in Zukunft Siege einfahren kann.